Jungs-Camp auf Sylt

In der Woche vom 09.03. bis 13.03. waren acht Jungs im Alter von 13 bis 17 Jahren und drei Mitarbeitende gemeinsam auf Sylt unterwegs. Gemeinsam reisten wir mit der Bimmelbahn und dem Deutschlandticket zur Akademie am Meer.

Zwischen Meer und Dünen hatten wir ein schönes Häuschen auf dem Gelände der Akademie für uns. Unser Versammlungsraum wurde intensiv genutzt, unter anderem für ausgelassene Fußballspiele mit einem Softball. Täglich fand dort auch eine kurze Andacht zum Thema Freundschaft statt: Was bedeutet Freundschaft? Was heißt es, einem Freund zu vertrauen? Wie helfen sich Freunde gegenseitig? Welche Art von Freund möchte ich sein?

Auch unseren Quizabend veranstalteten wir in diesem Raum. Selbst die Champions League wurde dort auf der großen Leinwand bei Chips und Snacks gemeinsam verfolgt.

Der Anreisetag bot herrlichen Sonnenschein, den wir direkt nach der Ankunft am Sandstrand mit einem Footballspiel nutzten. Einige konnten sich dabei auspowern, andere genossen die Aussicht und die Sonne.

Von der Akademie am Meer konnten wir Fahrräder ausleihen, die wir am ersten vollen Tag nutzten, um nach Westerland zu radeln (ca. 11 km einfache Strecke). Dort besuchten wir ein Erlebnisbad und konnten uns weiter auspowern. Entsprechend waren die Jungs am Abend nach der Radtour, dem Schwimmen und den vielen Eindrücken des Tages deutlich erschöpft.

Am zweiten Tag nahmen wir an einer Führung durch das Wattenmeer teil. Dabei entdeckten wir unter anderem einen Wattwurm aus nächster Nähe sowie einige Austern der Art „Sylter Royal“. Wertvolle Perlen konnten wir jedoch nicht finden.

Da der geplante Ausflug in die Fun-Halle kurzfristig ausfallen musste, entschieden die Jungs im Rahmen einer Abstimmung selbst, wie sie den dritten Tag gestalten wollten. Das Erlebnisbad hatte offenbar Eindruck hinterlassen: Einstimmig fiel die Entscheidung erneut auf Westerland. Die Sprungtürme wurden intensiv genutzt, das Wellenbad sorgte für Begeisterung und besonders die Rutschen standen im Mittelpunkt. Die gute Stimmung war deutlich spürbar.

Ich bin dankbar für die gute Versorgung in unserer Unterkunft. Auch die Jungs, die während unseres Aufenthalts am Ramadan teilnahmen, konnten entsprechend ihrer Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Auch wenn das Wetter – abgesehen vom Anreisetag – wechselhaft war, blieb die Stimmung durchgehend positiv. Die An- und Abreise verliefen reibungslos, und wir konnten alle Teilnehmer gesund, zufrieden und erschöpft wieder nach Hamburg zurückbringen.