Bericht über das Mädchen-Camp auf Sylt

Dank der großzügigen Unterstützung der ema gGmbH konnten wir in diesem Jahr mit 13 Mädchen eine unvergessliche Woche an der Akademie am Meer auf Sylt verbringen. Das Camp bot den Teilnehmerinnen nicht nur viele spannende Erlebnisse, sondern auch wertvolle Impulse für ihre persönliche Entwicklung und das soziale Miteinander.

Während der Woche unternahmen wir zahlreiche Aktivitäten, die sowohl Spaß machten als auch das Gemeinschaftsgefühl stärkten. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Sylter Welle, wo die Mädchen gemeinsam schwimmen und toben konnten. In einer Keramikwerkstatt bemalten sie mit viel Kreativität eigene Werke, die sie stolz mit nach Hause nahmen. Ein weiterer Höhepunkt war die Kutterfahrt mit Beobachtung der Robben und einem Seetierfang – selbstverständlich wurden alle Tiere anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Natürlich durfte auch der Strand nicht fehlen: Wir verbrachten viele Stunden am Meer, genossen die frische Luft, sammelten Muscheln und ließen uns vom Wind durchpusten. Für einige unserer Mädchen war es das erste Mal, dass sie das Meer jemals gesehen haben. „Wow.“, staunten sie, „Das hätte ich auf keinen Fall verpassen dürfen!“

Obwohl das Wetter in dieser Woche oft wechselhaft und teils regnerisch war, ließen wir uns die gute Stimmung nicht vermiesen. Im Gegenteil – die Mädchen nutzten die Gelegenheit, kreativ zu werden, sich gegenseitig aufzubauen und das Beste aus jedem Tag zu machen. So wurde selbst ein Regentag zu einem besonderen Erlebnis.

Neben den Freizeitaktivitäten stand das Thema „Freundschaft“ im Mittelpunkt unserer thematischen Arbeit. Gemeinsam setzten wir uns damit auseinander, was eine gute und stabile Freundschaft ausmacht, wie Vertrauen entsteht und wie man mit Gefühlen wie Neid oder Unsicherheit umgehen kann. In den Gesprächsrunden und Übungen zeigte sich, wie wichtig es für die Mädchen war, über diese Themen offen sprechen zu können. Im Laufe der Woche entstanden neue Freundschaften, und besonders schön war zu sehen, dass Mädchen, die zuvor eher zurückhaltend waren, immer mehr Anschluss fanden und am Ende voll in die Gruppe integriert waren.

Ein besonders berührendes Beispiel war die 12-jährige Emily (Name geändert). Im Laufe der Tage blühte sie richtig auf – sie lachte viel, beteiligte sich aktiv an Gesprächen und Spielen. Am Ende des Camps war sie so fröhlich und selbstbewusst, wie wir sie zuvor noch nie erlebt hatten. Diese Entwicklung hat uns alle tief berührt und zeigt, wie wertvoll solche gemeinsamen Erlebnisse für das Selbstvertrauen und die soziale Entwicklung der Mädchen sind.

Die Zeit auf Sylt war für alle Teilnehmerinnen eine bereichernde Erfahrung. Sie konnten neue Kraft schöpfen, Selbstvertrauen gewinnen und wertvolle soziale Erfahrungen machen. Wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie diese Reise möglich gemacht haben – ohne die Unterstützung der ema gGmbH wäre dieses besondere Erlebnis nicht denkbar gewesen.

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